IGS für den Landkreis Uelzen

WIR - für eine fehlende Schulform in Uelzen

Willkommen auf unserer Seite!

Elternwille klar für IGS

Wir freuen uns riesig über das positive Ergebnis der Elternbefragung. Die Beteiligungsquote lag bei über 55 %, ein Ergebnis das bei manch politischer Wahl schon lange nicht mehr erreicht wurde. Mehr als 900 der Teilnehmer der Abfrage haben sich für die Gründung einer Integrierten Gesamtschule ausgesprochen - was für ein Ergebnis! Danke an alle, die mit uns für dieses Ergebnis gekämpft haben!

Wir erwarten nun, dass die Steuergruppe zur regionalen Schulentwicklung des Landkreises den Willen der Eltern zügig umsetzt und gemeinsam, ohne parteiideologische Befindlichkeiten die Gründung einer IGS vorantreibt.

Auch werden wir die kommenden Debatten weiterhin verfolgen, uns mit einbringen und uns für die Umsetzung des Ergebnisses stark machen.

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie, was eine IGS von den anderen im Landkreis Uelzen vorhandenen Schulformen unterscheidet und welche Aktionen wir als Elterninitiative in den letzten Monaten unternommen haben und zukünftig übernehmen werden.

Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen per Mail über kontakt@igs-für-uelzen.de.

Eine integrierte Gesamtschule (IGS) für den Landkreis Uelzen! Eine Schule, die nicht schon 10-jährige-Kinder nach Hauptschule, Realschule und Gymnasium trennt! Eine Schule, die Bildungswege offen hält! Eine Schule, die die ganze Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler im Blick hat! Eine Schule, die unsere Kinder auf die Welt von morgen nicht mit Konzepten von gestern vorbereitet!

Wie kann es sein, dass der Landkreis Uelzen einer der letzten Landkreise in Niedersachsen ist, der eine solche Schule nicht vorhält? Gute Bildung ist ein Standortvorteil. Das sollte sich doch rumgesprochen haben. 

Bitte teilt diese Seite  auch weiterhin und informiert Eure Klassen bzw. Kindergartengruppe über diese Website. 

Denn nur gemeinsam kriegen wir das hin!

 

Was ist eine integrierte Gesamtschule?

Eine Integrierte Gesamtschule (IGS) unterrichtet Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis zum Abitur. Entsprechend der Leistungsfähigkeit und den Neigungen erhalten die Schülerinnen und Schüler hier eine grundlegende, eine erweiterte oder eine vertiefte Allgemeinbildung- und haben die Möglichkeit einer individuellen Schwerpunktbildung. Somit ist es an einer IGS möglich, alle Abschlüsse zu erlangen, die an anderen Schulen (Haupt-, Realschule oder Gymnasium) auch vergeben werden.  

Unterschied zu anderen Schulformen

Der Unterscheid zu anderen Schulformen ist, dass sich die Schüler nicht bereits nach der 4. Klasse für eine bestimmte Schulform entscheiden müssen, sondern dass alle Schüler gemeinsam in einer Klasse nach einem gemeinsamen Lehrplan unterrichtet werden. Die Klassen bestehen aus Haupt-, Real- und Gymnasialschülern in etwa in der Zusammensetzung, wie sie durchschnittlich im Landkreis vertreten sind.

Die Schülerinnen und Schüler werden zuerst in allen Fächern gemeinsam unterrichtet mit Unterrichtsmethoden, die jedem Kind gerecht werden. Um die individuellen Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen sowie die unterschiedlichen Lernsituationen und Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu fordern, benötigt es den Einsatz vielfältiger Unterrichtsverfahren und -formen. Dies können Formen der Gruppenarbeit, Formen der Freiarbeit (z.B. Wochenarbeitspläne mit individuellen Aufgaben, Arbeitsmaterialien, die verschiedene Leistungsniveaus ermöglichen, etc.), Formen der Projektarbeit und Ähnliches sein.

In der Regel wird ab der 7. Klasse begonnen, in Mathematik und Englisch, ab der 8. Klasse in Deutsch und ab der 9. Klasse auch in den Naturwissenschaften binnendifferenziert zu unterrichten. Das bedeutet in der Praxis, dass alle Schüler anhand Ihrer Leistungen in diesen Fächern in Kurse eingeteilt werden und so entsprechend gefordert und gefördert werden. Durch diese Differenzierung kann eine IGS einem Schüler mit Hauptschulniveau genauso gerecht werden wie einem Schüler, dessen Leistungen denen eines Gymasialschülers entsprechen.

Es gibt in der Regel keine Zensuren bis Ende der achten Klasse. Die Schülerinnen und Schüler erhalten sogenannte Lernentwicklungsberichte.

Ein "Abschulen" an andere Schulen oder in andere Schulzweige oder Sitzenbleiben gibt es nicht.

Das soziale Miteinander zwischen allen an der Schule beteiligten hat einen hohen Stellenwert, was sich auch im Schulprogramm manifestiert. Der respektvolle Umgang miteinander von Schülern mit verscheiden starken Leistungsniveaus und das Erkennen und Respektieren von Fähigkeiten der anderen, die sich nicht nur auf den Unterricht beschränken sind ein zentrales Ziel einer Integrierten Gesamtschule. Deswegen kann dieses Schulkonzept nur funktionieren, wenn Kinder mit unterschiedlich ausgeprägtem Leistungsstand die gleiche Klasse besuchen.

Die IGS führt zum Ende des Sekundarbereichs I zu den selben Abschlüssen, die auch an einer Haupt-, Real-, oder Oberschule erreicht werden können. Das Erreichen eines erweiterten Sekundarschulabschluss I ermöglicht den Schülern den Besuch der gymnasialen Oberstufe (Klasse 11 – 13).

Für die gymnasiale Oberstufe gelten an einer Gesamtschule die gleichen Vorgaben und Bedingungen wie an einem Gymnasium.