IGS für den Landkreis Uelzen

WIR - für eine fehlende Schulform in Uelzen

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Pressemitteilung vom 06.09.2020 - Tragödie um die Uelzens Schullandschaft

Wer in Corona-Zeiten auf kulturelle Veranstaltungen verzichten musste oder auf Entzug ist: die Veranstaltungen des Schulausschusses sind ein Schauspiel, bei dem einem alle Genres geboten werden: von Komödie und Comedy über Satire bis hin zur Tragödie: es ist alles dabei, nur das Happy End fehlt bislang.

Leider können wir von keinen nennenswerten Fortschritten der letzten Schulausschusssitzung berichten. Es war ein zähes Ringen, bis über den Antrag der Grünen zur Erstellung eines Zeitplanes für die Weiterarbeit und Abstimmung im Rahmen der Schulentwicklungsplanung abgestimmt werden konnte. (Siehe dazu auch den Bericht der AZ vom 05.09.2020)

Grund dafür scheint eine CDU zu sein, die sich mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Schullandschaft zurückhält, und die Ideen und das konsensuale Verhalten der anderen Fraktionen mit Füßen tritt.

Auch wir als Elterninitiative mussten uns von der CDU vorwerfen lassen das Gespräch zu scheuen. Das unsere Anfrage an den CDU-Kreisverband vom 29.02.2020 leider bis heute nicht beantwortet wurde hat man in diesem Zusammenhang nicht erwähnt.

Bemerkenswert ist, dass die Fraktion der Grünen und die FDP Ideen und Anträge (die AZ berichtete) offen kommunizieren um die Weiterentwicklung der Schullandschaft voranzutreiben. Auch die Landesschulbehörde signalisierte erfreulicherweise in der Sitzung, dass das Datum zur Beantragung einer neuen Schulform keine Ausschlussfrist ist. 

Wir hoffen inständig, dass man in den nächsten Wochen zügig und konstruktiv an einer Lösung arbeitet, die für alle Schulen und insbesondere die Kinder zukunftsorientiert und nachhaltig ist und die Schullandschaft im Landkreis ab dem nächsten Schuljahr neu formt. 


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23.04.2019

Reaktion auf den AZ-Leserbrief „Keine halb durchdachten Konzepte“ vom 9. April 2019

Frau Kamschütz stellt in ihrem Leserbrief sehr richtig fest, dass die Schullandschaft im Sekundarbereich I im Landkreis Uelzen nicht zufriedenstellend ist. Sie schreibt, dass aufgrund von mangelnden Alternativen nur die KGS bleibt. Diese soll nun ja aber leider nach Jahren des Tolerierens und Akzeptierens von 11 Klassen pro Jahrgang auf Neunzügigkeit begrenzt werden.

Immer mehr Eltern wollen in unserer Region auch eine IGS. Die positiven Rückmeldungen, die wir von vielen Seiten auf unsere Initiative erhalten, bestätigen diesen Eindruck bei uns. Eine solche Schule ist in den meisten Landkreisen von Niedersachsen schon längst eine Selbstverständlichkeit. Und nicht nur das: Fast überall in Europa werden Kinder bis zum Alter von mindestens 14 Jahren gemeinsam beschult und das, wie wir alle wissen, mit oftmals großem Erfolg. In Bezug auf diese Schulform von „halbgaren Konzepten“ zu sprechen, wie im Leserbrief formuliert wurde, zeugt entweder von Unkenntnis oder von bildungspolitischen Vorstellungen von vorgestern.

Und als Beispiel aus der näheren Umgebung, Lüneburg: Hier wird nach den Sommerferien die dritte IGS gegründet. Sind die Lernbedürfnisse der Lüneburger Schüler so anders als die Lernbedürfnisse der Uelzener Schüler?

Richtig ist, dass sich die Oberschulen als eine schwierige Schulform erweisen. Auch wenn sich die Schulen engagiert den Herausforderungen stellen, werden sie von den Eltern doch häufig als Sackgasse angesehen. Und genau darauf gibt die IGS Antworten. Immer mehr Eltern wollen für ihre Kinder keine so frühe Festlegung, welche Schulform wohl die geeignete für ihr Kind ist. Lernwege offenhalten, Übergänge leichtmachen, von Vielfalt profitieren. Das ist die Schule, die unsere Kinder auf die Herausforderungen von morgen vorbereitet.

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Problem der Überforderung mit Schülerinnen und Schülern mit festgestelltem Förderbedarf oder der Ausfall von Stunden, in jeder Schulform gegeben ist. Egal ob man sich Grundschulen, Oberschulen, KGS oder Gymnasien anschaut. Das muss auseinandergehalten und darf nicht als ein Problem einzelner Schulformen dargestellt werden.

Wir geben Frau Kamschütz insofern Recht, dass gut überlegt sein will, wo, wie und zu welchen Bedingungen eine IGS eingerichtet werden kann. Einfach nur das Türschild einer Schule auszutauschen funktioniert nicht, das hat allen Interessierten auch Herr Vogelsaenger in seinem Vortrag über die IGS Göttingen, klar bestätigt. Dies soll aber Aufgabe der dafür Verantwortlichen sein. Unser erstes Ziel als Eltern soll es sein, der Politik und der Verwaltung dieses Landkreises deutlich zu machen, dass das derzeitige Angebot an Schulen nicht mehr zeitgemäß ist.

Um alle Eltern und Interessierte ausführlich zum Thema IGS zu informieren, haben wir eine Internetseite eingerichtet. Unter www.IGS-für-Uelzen.de können sie erfahren, was unsere Beweggründe sind und was eine IGS von den bereits vorhandenen Schulformen unterscheidet.

Für Fragen stehen wir dann außerdem an unserem nächsten Dialog-Termin am 6. Mai 2019 um 19:30 Uhr im Hotel Deutsche Eiche zur Verfügung.



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