IGS für den Landkreis Uelzen

WIR - für eine fehlende Schulform in Uelzen

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Statement zur aktuellen Situation in Sachen IGS-Gründung im Landkreis Uelzen

Wir, die Elterninitiative für eine IGS im Landkreis Uelzen freuen uns, das der Kreistag die Entscheidung über die Einrichtung einer IGS ins kommende Jahr verschoben hat.

Unsere Hoffnung liegt darin, dass alle, die an diesem Beschluss beteiligt sein werden, über die kommenden, aufgrund der aktuellen Situation, sehr ruhigen Weihnachtstage in sich gehen und noch einmal in Ruhe überlegen, ob ein „Weiter so“, wirklich der richtige, zukunftsorientierte Weg für den Landkreis Uelzen ist.

Allen Mitstreitern, Interessierten und Lesern unserer Seite wünschen wir schöne und vor allem gesunde Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr.

Eure "Elterninitiative IGS für den Landkreis Uelzen"

 

 

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02.11.2020

Pressemitteilung vom 04.10.2020

Liebe Fraktionen der Grünen, der SPD, der FDP und der Linken, wir haben uns über ihren gemeinsamen Antrag zum strukturierten Abstimmungsverfahren zur zukünftigen Schullandschaft im Landkreis Uelzen gefreut!

Das ist ein wichtiges und starkes Signal für uns Eltern, dass wir doch gehört und die Ergebnisse aus der Abfrage ernst genommen werden! Ebenso ist es ein Signal, dass es in diesem Landkreis Parteien gibt, die wissen, dass Entwicklung nur stattfinden kann, wenn man sich dialog- sowie kompromissbereit mit anderen Parteien an einen Tisch setzt.

Zum Vorgehen der CDU und der UWG fällt uns nicht mehr viel ein. Lediglich eines: Das, was sie hier veranstalten, hat mit Demokratie nichts zu tun. Schauen wir doch mal zurück … scheinbar glauben die beiden Fraktionen das Eltern und Wähler Dinge vergessen.

Vor zwei Jahren hat man die einzige Gesamtschule des Landkreises, im Kontext von eventuell anfallenden Baumaßnahmen, in ihrer Zügigkeit begrenzt. Leider ohne sich genauere Gedanken dazu zu machen, aus welchem Grund Eltern bereit sind ihre Kinder Tag für Tag quer durch den Landkreis zu schicken. Da haben die Eltern aber nicht so einfach mitgespielt und ihre Kinder nicht brav an den 2011 durch die CDU hastig eingeführten Oberschulen angemeldet, die teilweise immer weniger Kinder pro Jahrgang verzeichnen. Nein, der Ruf der Eltern nach einer weiteren Gesamtschule wurde groß! Auch die Fragen nach einer Realschule unterstreichen die damalige Fehlentscheidung bei Einführung der Oberschulen durch die CDU.

Anstatt jedoch mal zu hinterfragen, WARUM das so ist, brachte man seitens der UWG in Windeseile eine Elternbefragung auf den Tisch. Welche mit tatkräftiger Unterstützung der CDU noch mal ein wenig verwirrender gestaltet wurde, da man auch nach einem Realschulangebot fragen wollte.

Man schien sich sicher zu sein, dem Willen der befragten Eltern mit dem bestehenden Angebot voll zu entsprechen, sonst hätte man sich spätestens mit Herausgabe der Fragebögen Gedanken um die Konsequenzen machen müssen.

Wohl gemerkt fand dieses Vorgehen statt, nachdem im Vorfelde, genauer im Februar 2019, alle weiterführenden Schulen die Möglichkeit hatten, ihre Schule und ihre Arbeit vorzustellen!

Nach der Elternabfrage und der Vorstellung der Ergebnisse hat der Vorsitzende des CDU Kreisverbandes gegenüber der AZ am 15.01.2020 gesagt: „Wir werden die Wünsche der Eltern ernst nehmen und umsetzen. Es wird eine Realschule und IGS am eindeutig präferierten Standort Uelzen geben.“ (nachzulesen im AZ-Bericht vom 16.01.2020)

Lieber Herr Hillmer - was ist denn nun mit Ihren großen Worten??? Vergessen? Das darf Ihnen doch als Landtagsabgeordneter nicht passieren! Oder welche Taktik steckt dahinter?

Es ist erschreckend, welche antiquierten Ansichten die CDU im Landkreis Uelzen in Sachen Schulpolitik vertritt. Schaut man in andere Kreise dieses Bundeslandes kann man Gewiss sein, dort CDU-Politiker zu finden, die erkannt haben, dass Integrierte Gesamtschulen eine zukunftsorientierte, nachhaltige Schulform mit vielen Vorteilen, unter anderem im Bereich der sozialen Kompetenzen sind, und nichts, was mit aller Macht verhindert werden muss. Allen Voran voran zu nennen ist hier der Landesvorsitzende der CDU, Herr Althusmann.

Nachdem nun also scheinbar der CDU das Ergebnis der Elternbefragung nicht passt und die UWG, hier das Fähnchen im Winde, sich nun doch der großen CDU anschließt, hat man nach anderthalb Jahren noch einmal den Schulen die Möglichkeit gegeben, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Und nun möchte man sie weiter arbeiten lassen - komisch, wo waren Sie beim ersten Vortrag in der Steuerungsgruppe? Nicht da oder haben Sie geschlafen?

Es ist kaum vorstellbar, dass die Schulen nun so viel anderes anderes zu berichten hatten, als vor anderthalb Jahren!



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