IGS für den Landkreis Uelzen

WIR - für eine fehlende Schulform in Uelzen

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Pressemitteilung vom 19.06.2020

In der vergangenen Schulausschusssitzung gab es leider nur wenige Neuigkeiten. Der Antrag der CDU auf Gründung einer Realschule wurde zwischenzeitlich von ebendieser zurückgezogen, der Grund dafür wurde öffentlich nicht erläutert. Weiterhin hat Heiner Scholing von den Grünen einen wünschenswerten Fahrplan für die weitere Arbeit in der Steuerungsgruppe erstellt.

Seiner Meinung nach ist ein Antrag auf Gründung einer IGS bis Ende Oktober diesen Jahres möglich und machbar. Der Antrag von Herrn Scholing wird dem Protokoll über die Sitzung beigefügt und soll von den Ausschussmitgliedern in der nächsten Sitzung beschlossen werden. Die nächste bisher geplante Schulausschusssitzung soll im November 2020 stattfinden, ein Antrag für einen vorgezogenen Termin im September liegt dem Kreisausschuss vor.

Der Schullausschuss möchte nun – möglichst kurzfristig - noch vor den Sommerferien mit der Landesschulbehörde in Kontakt treten, um deren Fachexpertise bezüglich der Schulentwicklung im Kreis einzuholen. In diesem Zusammenhang sollen auch die Oberschulen des Kreises noch einmal gehört werden, um die Auswirkungen der angedachten Schulentwicklung von mehreren Seiten zu beleuchten.

Es bleibt inständig zu hoffen, dass diese Absichten in die Tat umgesetzt werden und man endlich - unter Einbeziehung der bisherigen Erkenntnisse – beginnt, zielorientiert zu arbeiten. Die Rücknahme des Antrags auf Gründung einer Realschule, in Verbindung mit der bedauernswerten Tatsache, dass unsere Anfrage an die CDU Kreisfraktion zu diesem Thema bis heute nicht beantwortet wurde, vermittelt uns die Hoffnung, dass diese Fraktion erkannt hat, hier die falsche Richtung eingeschlagen zu haben.

Wir erachten die nochmalige Anhörung der Oberschulen für wenig erfolgsversprechend. Die Antworten werden sich innerhalb eines halben Jahres nicht verändern. Für eine nachhaltige Schulentwicklung müssen jetzt Taten folgen, die Politiker, die uns bestärkt und unterstützt haben müssen jetzt handeln!

Die nächste Schulausschusssitzung muss spätestens im September stattfinden und dann müssen Entscheidungen getroffen werden! Politik sowie Verwaltung müssen endlich klar definieren, wie es mit der Schulentwicklung im Landkreis Uelzen, zukunftsfähig, weitergehen soll. Das ewige parteiidiologische Gerangel auf dem Rücken der Kinder, in der Hoffnung, dass der Elternwunsch zur Schullandschaft in Vergessenheit gerät, wird Vertrauen und Wählerstimmen kosten.

Die Zahlen der Neuanmeldungen für die neuen 5. Klassen sprechen eindeutig für sich: 80 Kinder der jetzigen 4. Klassen sind bislang an keiner weiterführenden Schule im Landkreis angemeldet! Und dies liegt in den meisten Fällen sicher nicht daran, dass sie sich noch nicht entschieden haben. Nein, diese Kinder gehen nicht mehr in diesem Landkreis zur Schule! Wer hier nicht erkennt, dass eine deutliche Unzufriedenheit der Eltern besteht und Handlungsbedarf dringend erforderlich ist, scheint nicht nur blind zu sein, sondern ebenso an Weiterentwicklung nicht interessiert.

Als Elterninitiative werden wir uns weiterhin aktiv für die Einführung einer IGS im Landkreis Uelzen einsetzen und weiterkämpfen.


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27.08.2019

Pressemitteilung vom 27.08.2019

Informationsveranstaltung in der Grundschule Wrestedt zum Thema:
Was ist eine IGS?

Der Schulelternrat der Grundschule Wrestedt hatte am 27.08.2019 die Eltern der Grundschule zu einem Informationsabend zum Thema „IGS für den Landkreis Uelzen – was ist das für eine Schulform“ geladen.

Der Einladung waren diverse Eltern der Grundschule gefolgt, die sich weitergehend zum Thema IGS informieren wollten oder nach dem Erhalt des Fragebogens vom Landkreis Uelzen noch offene Fragen hatten.

Die Elterninitiative berichtete zuerst über ihre Intention, sich für diese Schulform zu engagieren und erklärte den Anwesenden dann, was eine IGS von den anderen im Landkreis Uelzen bestehenden Schulen unterscheidet und warum diese Schulform hier etabliert werden soll.

Auch die Schulleiterin und Kreisvorsitzende der GEW Frau Schneider konnte hilfreiche ergänzende Antworten zum Thema liefern.

Unter den Anwesenden herrschte eine große Einigkeit darüber, dass vor allem die Eltern, die ihre Kinder noch nicht eingeschult haben bzw. gerade eingeschult haben, über das Thema aufgeklärt werden müssen und das diesen Eltern deutlich gemacht werden muss, wie wichtig die Teilnahme an dieser Abfrage ist. Aus diesem Grund hat die Elterninitiative vergangene Woche nochmal alle Kindergärten im Landkreis angeschrieben und diese um Unterstützung gebeten.

Auch wurde es sehr von der Elternschaft bedauert, dass die Eltern der jetzigen 4. Klässler nicht mehr an der Abfrage beteiligt sind. Dies sind doch die Eltern, die sich am intensivsten mit dem Schulwechsel bereits auseinandergesetzt haben bzw. damit aktuell auseinandersetzten.

Natürlich wurden auch Fragen in die Zukunft gestellt, die die Elterninitiative letztlich nur mit ihren Wunschvorstellungen beantworten konnten. Die Entscheidungen, wie mit dem Fragebogen und dessen Auswertung umgegangen wird obliegt der Verwaltung und Politik des Landkreises Uelzen.

Die Elterninitiative verwies in diesem Zusammenhang noch einmal auf den anstehenden vierten Dialog am 4. September um 19:30 Uhr im Luther´s Carpe Diem in Suderburg, zu dem alle interessierten Eltern herzlichst eingeladen sind.



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