IGS für den Landkreis Uelzen

WIR - für eine fehlende Schulform in Uelzen

Termine/Aktuelles

Pressemitteilung  zum 4. Dialog am 04.09.2019 in Suderburg

Zu unserem 4. Dialog, der im Luthers Carpe Diem veranstaltet wurde, konnten wir trotz der vielen angesetzten Termine zum Thema IGS in Uelzen einige Interessierte Eltern und Unterstützer sowie Politiker des Suderburger Gemeinderates begrüßen.

Das eigentliche Hauptthema, der Fragebogen zur Elternabfrage zu den gewünschten Schulformen im Kreis Uelzen wurde zwischenzeitlich zur Nebensache, da die Standortfrage einer möglichen IGS intensiv diskutiert wurde.

Diese Diskussion ist im derzeitigen Stadium nicht zielführend. Vielmehr müssen die befragten Eltern über die Schulform IGS informiert werden und zur Abgabe des ausgefüllten Fragebogens motiviert werden.

Wir haben versucht die Fragen, die bei der Veranstaltung des Landkreises am Vortag nicht komplett verständlich für alle Besucher beantwortet werden konnten, zu klären. Unter anderem war es vielen Besuchern nicht klar geworden, dass eine Integrierte Gesamtschule in den Klassen 5 bis 10 immer einen gymnasialen Part hat und sie sich deshalb von der Oberschule erheblich unterscheidet – auch wenn erstmal noch keine gymnasiale Oberstufe (Klasse 11 – 13) bei der Etablierung dieser Schulform eingerichtet ist. Sollte eine IGS ohne Oberstufe eingeführt werden, würden diese Kinder nach der 10. Klasse auf ein Gymnasium oder eine Berufsbildende Schule wechseln, um dort das Abitur abzulegen.

Die unserer Ansicht nach populistischen Ankündigungen von Verwaltung und Politik, es müssten alle Oberschulen im südlichen Landkreis geschlossen werden, konnten durch die Ausführungen der Landesschulbehörde entschärft werden. Fakt ist, dass es im Landkreis Lüneburg keine Schulschließung gab, die auf die Gründung der drei IGS en zurück zu führen ist. Vielmehr sollte es Ziel des Landkreises Uelzen sein, die Schüler, die in den letzten Jahren zunehmend in die umliegenden Landkreise abwandern zurück zu gewinnen.

Wir hoffen, dass vor allem auch die Kindergarten – Eltern erkennen, dass dieser Fragebogen die vermutlich einmalige Chance ist, die Schullandschaft im Kreis Uelzen mitzugestalten und diesen Fragebogen an den Landkreis zurück zu schicken.


Termine

24.10.2019
Sitzung des Schulausschusses des Landkreis Uelzen
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13.06.2019

Kreisausschuss stimmt gegen den Beschluss des Schulausschusses (Pressemitteilung vom 06.06.2019)

Die Elterninitiative „IGS für den Landkreis Uelzen“ zeigt sich empört über die neusten schulpolitischen Entwicklungen im Landkreis Uelzen.

Der Schulausschuss hat jüngst in seiner Sitzung, den Weg freigemacht, für die Abfrage von Eltern zu einem weiteren Gesamtschulangebot im Landkreis Uelzen. Diese Abfrage sollte bis 30.09.2019 erfolgen, um ein Meinungsbild der Eltern gegenüber einem weiteren Gesamtschulangebot zu bekommen.

Nun hat der Kreisausschuss entschieden, dass die Abfrage erst Ende Dezember durchgeführt werden soll und das allgemein nach Wünschen hinsichtlich der Schullandschaft gefragt werden soll.

Damit entscheidet sich der Kreisausschuss nicht nur gegen die schulpolitischen Vertreter, die sich intensiv in der Schulausschusssitzung mit dieser Fragestellung auseinandergesetzt haben, sondern auch gegen die Meinung von Eltern-, Schülern-, Arbeitgebern und Lehrervertretern die allesamt in diesem Schulausschuss mitberaten.

Und auch der Elternwille nach einem weiteren Gesamtschulangebot wird allem Anschein nach komplett ignoriert – wie lässt sich sonst eine solche Entscheidung erklären?

Man muss sich bei dieser Entwicklung tatsächlich die Frage stellen, um was es den Politikern in unserem Landkreis geht. Geht es Ihnen hierbei wirklich um die Kinder oder um politisch ideologische Machtspielchen?

Die Elterninitiative „IGS für den Landkreis Uelzen“ fordert die Politiker auf, den Termin 30.09.2019 beizubehalten und eine klar formulierte Abfrage durchzuführen, die den Bedarf für ein weiteres Gesamtschulangebot im Landkreis Uelzen erfragt. Damit würde ein klares Zeichen hinsichtlich des Elternwunsches gesetzt werden. Wir als Elterninitiative werden uns weiterhin dafür stark machen, dass die Abfrage zum 30.09.2019 kommt!



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