IGS für den Landkreis Uelzen

WIR - für eine fehlende Schulform in Uelzen

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WIR - für eine IGS im Landkreis Uelzen

Vor mehr als 1 1/2 Jahren haben wir uns mit dem Ziel gegründet, eine IGS im Landkreis Uelzen zu etablieren. Eine Schulform, die die Schullandschaften in fast allen Städten und Landkreisen Niedersachsens bereichert und dort oftmals seit vielen Jahren fester, wichtiger Bestandteil ist.

Kurz zur Historie: Politik und Verwaltung haben vor 2 Jahren, die einzige Gesamtschule im Landkreis Uelzen in ihrer Zügigkeit begrenzt, ohne vorher zu hinterfragen, warum Eltern ihre Kinder dort hinschicken und zum Teil enorme Wegstrecken in Kauf nehmen.

Ab diesem Zeitpunkt begannen die Eltern Ihren Unmut über die vorhandene Schullandschaft zu äußern, über Alternativen nachzudenken und diese in öffentlichen Veranstaltungen zu besprechen.

Auf politischer Ebene wurde eine Steuergruppe gegründet und eine Abfrage des Elternwillens zur Weiterentwicklung der Schullandschaft im Landkreis Uelzen vom Zaun gebrochen....

Die Ergebnisse liegen vor und alle Beteiligten hatten gehofft, das nun endlich eine IGS im Landkreis Uelzen gegründet wird und Ruhe eingekehrt. Allerdings scheinen die Ergebnisse nicht allen Fraktionen und wie vor kurzem in der AZ berichtet, auch den Gymnasien nicht zu gefallen. Stellt sich ein weiteres Mal die Frage nach dem Warum?

Eine IGS wäre ein Gewinn für viele Kinder! Denn mit dieser Schulform haben die Kinder die Möglichkeit, sich entsprechend ihres Tempos zu entwickeln. Sie würden sich einen großen Schatz bewahren: „Die Freude am Lernen“. Kann man sich in diesem Landkreis vorstellen, dass es Kinder gibt, bei denen nach der Grundschulzeit noch nicht klar ist, mit welchem Schulabschluss sie einmal die Schule verlassen und dass es eine Bereicherung wäre, diese Entscheidung so lange wie möglich offen zu halten? Warum hat man hier so viel Angst vor Veränderungen?

Wir möchten diesen Landkreis bereichern und positiv verändern, für alle Kinder im Landkreis Uelzen. Jedes Kind soll seinen Platz in unserer Gesellschaft finden und sich weiterentwickeln ... ohne Macht und Ideologien!

Deswegen machen wir uns stark für eine integrierte Gesamtschule (IGS) für den Landkreis Uelzen! Eine Schule, die nicht schon 10-jährige-Kinder nach Hauptschule, Realschule und Gymnasium trennt! Eine Schule, die Bildungswege offen hält! Eine Schule, die die ganze Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler im Blick hat! Eine Schule, die unsere Kinder auf die Welt von morgen nicht mit Konzepten von gestern vorbereitet!

Wie kann es sein, dass der Landkreis Uelzen einer der letzten Landkreise in Niedersachsen ist, der eine solche Schule nicht vorhält? Gute Bildung ist ein Standortvorteil. Das sollte sich doch rumgesprochen haben. 

Bitte teilt diese Seite  auch weiterhin und informiert Eure Klassen bzw. Kindergartengruppe über diese Website.

Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen per Mail über kontakt@igs-für-uelzen.de.

Denn nur gemeinsam kriegen wir das hin!

 

Was ist eine integrierte Gesamtschule?

Eine Integrierte Gesamtschule (IGS) unterrichtet Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis zum Abitur. Entsprechend der Leistungsfähigkeit und den Neigungen erhalten die Schülerinnen und Schüler hier eine grundlegende, eine erweiterte oder eine vertiefte Allgemeinbildung- und haben die Möglichkeit einer individuellen Schwerpunktbildung. Somit ist es an einer IGS möglich, alle Abschlüsse zu erlangen, die an anderen Schulen (Haupt-, Realschule oder Gymnasium) auch vergeben werden.  

Unterschied zu anderen Schulformen

Der Unterscheid zu anderen Schulformen ist, dass sich die Schüler nicht bereits nach der 4. Klasse für eine bestimmte Schulform entscheiden müssen, sondern dass alle Schüler gemeinsam in einer Klasse nach einem gemeinsamen Lehrplan unterrichtet werden. Die Klassen bestehen aus Haupt-, Real- und Gymnasialschülern in etwa in der Zusammensetzung, wie sie durchschnittlich im Landkreis vertreten sind.

Die Schülerinnen und Schüler werden zuerst in allen Fächern gemeinsam unterrichtet mit Unterrichtsmethoden, die jedem Kind gerecht werden. Um die individuellen Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen sowie die unterschiedlichen Lernsituationen und Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu fordern, benötigt es den Einsatz vielfältiger Unterrichtsverfahren und -formen. Dies können Formen der Gruppenarbeit, Formen der Freiarbeit (z.B. Wochenarbeitspläne mit individuellen Aufgaben, Arbeitsmaterialien, die verschiedene Leistungsniveaus ermöglichen, etc.), Formen der Projektarbeit und Ähnliches sein.

In der Regel wird ab der 7. Klasse begonnen, in Mathematik und Englisch, ab der 8. Klasse in Deutsch und ab der 9. Klasse auch in den Naturwissenschaften binnendifferenziert zu unterrichten. Das bedeutet in der Praxis, dass alle Schüler anhand Ihrer Leistungen in diesen Fächern in Kurse eingeteilt werden und so entsprechend gefordert und gefördert werden. Durch diese Differenzierung kann eine IGS einem Schüler mit Hauptschulniveau genauso gerecht werden wie einem Schüler, dessen Leistungen denen eines Gymasialschülers entsprechen.

Es gibt in der Regel keine Zensuren bis Ende der achten Klasse. Die Schülerinnen und Schüler erhalten sogenannte Lernentwicklungsberichte.

Ein "Abschulen" an andere Schulen oder in andere Schulzweige oder Sitzenbleiben gibt es nicht.

Das soziale Miteinander zwischen allen an der Schule beteiligten hat einen hohen Stellenwert, was sich auch im Schulprogramm manifestiert. Der respektvolle Umgang miteinander von Schülern mit verscheiden starken Leistungsniveaus und das Erkennen und Respektieren von Fähigkeiten der anderen, die sich nicht nur auf den Unterricht beschränken sind ein zentrales Ziel einer Integrierten Gesamtschule. Deswegen kann dieses Schulkonzept nur funktionieren, wenn Kinder mit unterschiedlich ausgeprägtem Leistungsstand die gleiche Klasse besuchen.

Die IGS führt zum Ende des Sekundarbereichs I zu den selben Abschlüssen, die auch an einer Haupt-, Real-, oder Oberschule erreicht werden können. Das Erreichen eines erweiterten Sekundarschulabschluss I ermöglicht den Schülern den Besuch der gymnasialen Oberstufe (Klasse 11 – 13).

Für die gymnasiale Oberstufe gelten an einer Gesamtschule die gleichen Vorgaben und Bedingungen wie an einem Gymnasium.